|
|
Wellness – kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung
(r-g-z) Wellness ist mehr als nur ein kurzfristiger Gag.
Es ist eine neue Lebenseinstellung der Menschen. Dieser neue,
immer stärkere werdende Wunsch nach Rundum-Wohlfühlen hat
eine lange Geschichte – eine spannende Reise in die Vergangenheit.
Wellness bedeutet ganzheitliches Wohlgefühl, bei dem Körper,
Geist und Seele des Menschen in Einklang sind; eine Situation,
in der der Mensch sich völlig fallen lassen kann.
Der Grundstein lag bereits in den 60er Jahren: In der "Flower
Power"- und "Love and Peace"-Bewegung wollte sich die junge
Generation vom verstaubten Druck alter Gesellschaftsstrukturen
befreien und die Ersten machten sich auf die Suche nach dem
tieferen Sinn des Lebens. Sie pilgerten nach Indien und erhofften
sich von Gurus ihr Heil und ein besseres Verhältnis zu Körper
und Seele. Ernsthafte Erkenntnisse und Einsichten gelangen
den Wenigsten, es war alles noch zu oberflächlich. Und prompt
arbeitete die nächste Generation genau ins Gegenteil: Aus
Protest gegen ihre flippigen Eltern begann Mitte der 70er
eine Bewegung der Anpassung an frühere gesellschaftliche Normen.
Die Jugendlichen kleideten sich wieder anständig mit Hemd
und Pullover und sie trachteten nach Karriere, Kohle und Kultobjekten
bzw. Statussymbolen. Die Yuppies belagerten mit echten oder
unechten Rolex-Uhren die Gourmet-Restaurants, telefonierten
mit ihren Handys vorzugsweise in der Öffentlichkeit und alles,
was sie kauften, musste Markenware sein.
Es gab auch ein paar Außenseiter, die sich ganz bewusst abwandten
von diesem Status-Kult: Das waren die ersten Anhänger der
Öko-Welle, in Schafswoll-Pullovern und mit den sogenannten
"Jesus-Latschen". Auch durch die damals neuen Jutetaschen
("Jute statt Plastik") reihten sie sich deutlich sichtbar
in die Gruppe der Öko-Freaks ein. Sie wurden jedoch noch nicht
sehr ernst genommen. Mitte der 80er Jahre merkten die Yuppies,
daß Geld nicht alles ist, sondern nur ein Teilbereich des
Lebens. Nach dieser Erkenntnis folgte erst einmal eine Leere.
Die "No future"-Generation drückte sie am deutlichsten aus,
u.a. mit provozierender Punkmusik. Schließlich wollten die
Menschen diese Leere füllen und wandten sich erneut den Religionen,
Philosophien und Heilmethoden, vorwiegend aus China und Asien,
zu.
Dieses Mal jedoch unter anderen Vorzeichen als in den 60ern:
Nicht mehr die Gruppen-Bewegung stand im Vordergrund, sondern
der ganz egoistische Wunsch des Einzelnen nach "ganzheitlichem"
Wohlbefinden, also nach Wohlbefinden von Körper, Seele und
Geist gleichermaßen. Fündig wurden die Menschen dann bei den
alternativen Heilmethoden: Sie sind durchweg sanft in der
Anwendung und führen zur Entspannung, sei es seelisch, körperlich
oder geistig – oftmals alles zusammen. Ob nun Thalasso-Therapie,
Reiki, Akupunktur, Shiatsu oder welche der alternativen Heilmethoden
auch immer, allen liegt eine gemeinsame Aufforderung zugrunde:
Die Empfehlung zu Ruhe und Entspannung, Gelassenheit, Loslassen
und Genießen, zu bewusstem Nichts-Tun und damit zu Stress-Abbau.
Das kommt den Menschen von heute bei den hohen Arbeitsanforderungen,
in einer immer höher technisierten, kälteren Umwelt mit weniger
menschlichen Kontakten natürlich sehr entgegen. Die alternativen
Heilmethoden nehmen den Menschen in seiner Ganzheit wahr und
vor allem ernst und ebenso tun es die ausgebildeten Therapeuten
(wenn sie gut ausgebildet sind).
So finden die Menschen bei den wohltuenden Anwendungen ihre
kleinen Oasen der Zuflucht, bei denen ihnen jemand zuhört,
ihnen Gutes tut, ihnen hilft. Wenn sich der Patient nun auch
noch mit den Hintergründen der Heilmethoden befasst – dem
Ursache-Wirkungs-Prinzip, dem Tao, das den meisten Methoden
zugrunde liegt – kann er zunehmend Lösungen für seine eigenen
Lebensprobleme finden, und zwar nicht nur körperlicher Art,
sondern auch für psychische Hintergründe. Das Tao erklärt
logisch und anschaulich, wie das Leben "funktioniert", wie
eine Aktion eine bestimmte weitere Aktion erzeugt – damit
bekommen die Menschen endlich wieder eine Erklärung für Lebenszusammenhänge,
die sie früher aus der Religion erhielten. Mit zunehmender
Abwendung der Menschen von der herkömmlichen Religion erleben
östliche Philosophien und Religionen immer mehr Zulauf.
Die Gründe sind einfach zu erklären: Bei Religionen wie dem
christlichen Glauben droht die Kirche mit Tod und Teufel und
mit einem strafenden Gott; die wörtliche Auslegung der Bibel
durch viele Geistliche ist alles andere als zeitgemäß und
die transportierte Nachricht des christlichen Glaubens ist
meist Druck für den Gläubigen. Anders dagegen z. B. der Buddhismus:
Hier gibt es zwar auch eine anstrengende Grundforderung –
nämlich nach ständiger Weiterentwicklung bis zur höchsten
Entwicklungsstufe, nach der man keine Reinkarnation mehr zum
Wachsen und Lernen braucht – aber der Glaube gibt sich menschenfreundlicher
und basiert auf einem Ursache-Wirkung-Prinzip, der dem Gläubigen
die Wahl lässt: Was er tut, kann er bestimmen. Es kommt auf
jeden Fall auf ihn zurück, Gutes wie Schlechtes, aber niemand
zwingt ihn zu bestimmten Handlungen oder Haltungen. Diese
Freiheit der eigenen Entscheidung klingt natürlich entspannender
als ein Rachegott. Dazu kommt der Dalai Lama, das Oberhaupt
der tibetischen Kirche. Er vertritt sehr menschliche Einstellungen
– lockerer als z. B. der katholische Papst – und zugleich sprüht
er vor Charisma, zieht die Menschen in seinen Bann, doch fordert
nichts, sondern lässt jedem Menschen die eigene Entscheidung.
Kein Wunder also, dass sich die Menschen an die Lebens-Erklärungen
halten, die ihnen logischer und nachvollziehbarer erscheinen
und sie nicht unter Druck setzen.
Viele Grundsätze davon gelten auch im Tao, der Grundlage
zahlreicher alternativer Heilmethoden. Das Tao ist durch und
durch logisch aufgebaut. Man kann es am eigenen Leib erfahren,
wenn eine Energiebahn gestört ist, die z. B. durch Akupunktur
oder Shiatsu entstört wird. Bei manchen Menschen ist in Sekundenschnelle
der Schmerz vorbei. Wie diese Grundsätze beim Körper gelten,
entsprechen sie auch den seelischen und psychischen Vorgängen.
Befasst sich ein Mensch also näher mit den Grundlagen des
Tao, kann er bestenfalls Lösungen für Probleme finden, über
die er bisher in seinem Leben immer stolperte. So wurde die
Wellness-Bewegung für viele Menschen zum neuen Lebensinhalt,
weil sie darin zahlreiche Erklärungen, eine Richtschnur zum
Festhalten finden. Doch selbst, wenn die Auswirkungen nicht
so gravierend sind: Wellness-Anwendungen und –Therapien haben
meist einen entspannenden, wohltuenden Effekt. Es sind ganz
einfach Streicheleinheiten für die Seele – und diese erfährt
bei immer weniger Orientierungsmöglichkeiten durch kirchliche
oder andere Institutionen immer weniger "Nahrung". Kein Wunder
also, dass Wellness für manche Menschen wie eine kleine Sucht
ist und immer weiter um sich greift.
|
| |
Über's Internet mit der Wellness-Karte punkten
(r-g-z). Immer mehr Menschen wollen die schönsten Tage des
Jahres nicht nur einfach als Urlaub nutzen. Der Wellness-Gedanke
tritt mehr und mehr in den Vordergrund und die Ansprüche an
die Veranstalter steigen. Über das Internet findet der anspruchsvolle
Gast mehr als 65 Wellnesshotels ab vier Sternen sowie zahlreiche
Bäder und Thermen. Neben der ausführlichen, bebilderten Beschreibung
der angeschlossenen Hotels - in Deutschland, Österreich, Italien
und der Schweiz - kann man beim Stöbern sogar attraktive Wellnesswochenenden
und -gutscheine gewinnen. Neben Ski & Wellness oder Golf &
Wellness finden sich hier auch Pauschal-Arrangements und Last-Minute-Angebote.
Mit einem Klick erhält der Interessierte Anregungen und Tipps
vom Wellness- und Mentalcoach oder findet Empfehlungen für
gesunde Ernährung, Stressabbau, schöne Beine, eine gute Verdauung
oder den Vitamin-Kick für zwischendurch. In Kürze gibt es
auch eine Wellness-Karte, die ihren Inhaber berechtigt, Punkte
zu sammeln, die wiederum z. B. in Form von Massagen eingelöst
werden können. Darüber hinaus erhält der Karten-Inhaber Rabatte
auf diverse Wellness-Behandlungen.
Internet: Qualitativ
hochwertige Wellnesshotels
|
|
|
Wandern und Wellness im mystischen Südtirol
(r-g-z). Beim Wandern inmitten der wilden Berglandschaft
von Südtirol ist es ganz leicht, Abstand zum Alltag zu gewinnen.
Mit jedem Schritt bergan lässt man die kleinen Sorgen hinter
sich, beruflicher Stress und Zwänge verlieren mehr und mehr
an Bedeutung. Das schroffe Gebirgsmassiv der Dolomiten und
die unglaubliche Ruhe, die durch keinen Zivilisationslärm
gestört wird, verleihen der Atmosphäre etwas Mystisches. Man
wäre nicht erstaunt, wenn man auf den Almen sagenhaften Fabelwesen
begegnen würde. Und gar so unwahrscheinlich ist dies nicht,
denn einer alten Sage nach lebte hier einst das Volk der Fanes.
Über sie gibt es viele und wundersame Geschichten voll fremdartigen
Zaubers. Zum Beispiel über die schöne und tapfere Prinzessin
Dolasilla, sprechende Murmeltiere und das Schloss der Conturines.
Für ein wachsames Auge ist es auch heute noch in den Felstürmen
der Dolomiten erkennbar. Nach dieser mystischen Wanderung
in eine andere Welt fällt der Wechsel ins Hier und Jetzt besonders
schwer.
Wer den Tag weiterhin mit allen Sinnen und träumerisch verbringen
möchte, sollte sich für einen Aufenthalt in einem Hotel in
St. Vigil entscheiden. Der Wellness-Bereich des Hotels wurde
nämlich der Fanes-Sage nachempfunden. Von der finnischen Sauna
wechselt man zu den "Schnecken-Duschen", vom Dampfbad unter
den "Fanes-Wasserfall". Entspannung pur ist im "Großfanes-Reich"
angesagt. Liegen und Wasserbetten bieten höchsten Komfort,
im Hintergrund plätschert ein Brunnen. Oder man begibt sich
in die professionellen Hände geschulter Wellness-Mitarbeiter,
die für den Gast ein individuelles Aktiv- und Verwöhnprogramm
zusammenstellen. Dazu könnte zum Beispiel eine Shiatsu-Energiemassage,
ein Südtiroler Heubad oder eine Solepackung gehören. Zum krönenden
Abschluss des Tages sollte auch der Gaumen verwöhnt werden
- mit Gourmetmenüs internationaler Küche und exquisitem Wein.
Ob das Leben zur Zeit der Fanes auch so sagenhaft schön war?
Weitere Informationen: Hotel Excelsior St. Vigil Enneberg
http://www.myexcelsior.com
|
| |
Wohlfühlen und Erholen hinterm Deich
(r-g-z) Sich im Herbst oder Winter einen Urlaub im deutschen
Norden zu gönnen, hat ganz besondere Reize und ist in des
Wortes bestem Sinn erfrischend. Das Zusammenspiel von Wind
und Wellen ergibt einen ganz besonders irren Duft und lockt
zu ausgedehnten Spaziergängen oder Radwanderungen zwischen
Dünen, Strand und Meer. Wangeroge inmitten des Nationalparks
Niedersächsisches Wattenmeer hat davon besonders viel zu bieten
und lockt außerdem große und kleine Besucher ins Nationalpark-Haus
"Rosenhaus", wo man wetterunabhängig die typischen Lebensräume
für Mensch und Tier erkunden kann. Wer dagegen einen erholsamen
Schönheitsurlaub sucht, ist in der sehr privaten Atmosphäre
der Nordseefarm im Büsumer Deichhausen bestens aufgehoben.
Die klassische "Kuschelfarm" bietet vielfältige Anwendungen
für Körper und Seele, aber auch eine exzellente Küche. Nicht
weniger verführerisch dürfte das Alte Land sein, in dem man
immer entlang des Elbdeiches wandern oder radeln kann, die
prächtigen Fachwerkhäuser von Stade oder Buxtehude (Tourismusverband-Stade)
bestaunt und sich in gemütlichen Gaststätten bei einem Grog
und gutem Essen wieder aufwärmt. Sozusagen auf der anderen
Seite des Landes liegt die Ostsee mit ihren Stränden und Steilküsten.
Wen es ins Ostseeheilbad Heiligenhafen verschlägt, der findet
dort zu allen Jahreszeiten abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten,
kann Wellness-Freuden frönen, aber auch ganz dicke Fische
an Land ziehen. Viel Ruhe und Entspannung bietet zudem das
Naturschutzgebiet Graswarder mit seinen seltenen Vogelarten.
|
| |
Molke: Allrounder bei Fitness und Wellness
(r-g-z) Wer meint, Molke sei ein neuer Ernährungs-Trend,
der irrt gewaltig. Die vitale Flüssigkeit, die bei der Herstellung
von Käse und Quark entsteht, begeisterte schon die alten Griechen
und Römer. So beschwor Homer in seiner Odyssee bereits die
stärkende Wirkung von Molke. Auch Hippokrates, der Vater der
Heilkunst, empfahl das Getränk als Kur gegen Gicht und Leberbeschwerden.
Im 19. Jahrhundert waren Kuren mit Kuh-, Schaf- oder Ziegenmolke
Pflichtprogramm für diejenigen, die es sich leisten konnten.
Doch dann geriet die heilende Wirkung der Molke für lange
Zeit in Vergessenheit.
Die Trendwende kam in den frühen 80er Jahren. Wer erfolgreich
sein wollte, musste gut aussehen: dynamisch, sportlich und
jugendlich fit. Dieser Anspruch wurde zum Motor für die Fitnesswelle,
die aus den USA nach Deutschland "herüberschwappte". Themen
wie Wellness, Beauty, Gesundheit und ein bewussterer Umgang
mit Nahrung und Ernährung wurden jetzt groß geschrieben. Das
verhalf auch der Molke zu einem Comeback.
Ernährungswissenschaftler wissen, dass Molke lebenswichtige
Mineralstoffe, viele Vitamine, Milchzucker und Molkenproteine
enthält und dabei so gut wie fett- und cholesterinfrei ist.
Damit erweist sie sich als idealer Begleiter bei Sport, geistiger
Arbeit und Entspannung. Hinzu kommen die Möglichkeiten der
äußeren Anwendung, wie Bäderkuren und Beauty-Masken, die Molke
zum Allrounder machen. Kein Wunder also, dass Molke immer
beliebter wird. Laut einer repräsentativen Umfrage der CMA
verwendet bereits beinahe jeder Zweite der rund 1.000 Befragten
Molke - Tendenz steigend.
|
|
|
|