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Fernreisen: Infektions- und Viruserkrankungen häufige "Mitbringsel"
ADAC: Prophylaxe oft lebensrettend
(15.11.2004 - vera) Trotz Kerosinzuschlags, Terrorangst und
einer angespannten Wirtschaftslage - das Fernweh und die damit
verbundene Reiselust der Deutschen sind ungemindert. Die Gefahr,
sich im Urlaub mit lebensbedrohlichen Viren, Bakterien oder
Parasiten zu infizieren, wird aber nach wie vor unterschätzt.
Laut ADAC sind deshalb Krankheiten wie das Dengue-Fieber und
die Bilharziose auf dem Vormarsch. 131 Deutsche erkrankten
allein 2003 am Dengue-Fieber. Die Dunkelziffer dürfte nach
Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund zehnmal so groß
sein. Über 70 Prozent der Betroffenen brachten das Fieber
aus Süd- oder Südostasien mit. Das größte Ansteckungsrisiko
(29 Prozent) hatten dabei Reisende nach Thailand. Afrika-Urlauber
sollten beim Schwimmen in Süßwasser vorsichtig sein. 41 Deutsche
wurden 2003 von den Parasiten der Bilharziose (Schistosomiasis)
befallen. Das sind 71 Prozent mehr als im Vorjahr. 90 Prozent
der Infektionen, die von Schnecken übertragen werden, stammen
vom Schwarzen Kontinent. Ganz vorne mit dabei: Ägypten.
Außerhalb Afrikas sind Jemen, Brasilien, Thailand und der
Irak häufige Infektionsländer. Auch die Ruhr (Shigellose)
und der Typhus sind noch nicht ganz gebannt. 793 Bakterienruhr-Erkrankungen
verzeichnete das Robert-Koch-Institut im letzten Jahr. Die
meisten Touristen brachten das gefährliche Reisesouvenir aus
Ägypten mit, gefolgt von der Türkei, Indien, Tunesien, Marokko
und Mexiko. Daneben wurden immerhin 65 Typhus-Fälle in Deutschland
bekannt. Infiziert hatten sich die Urlauber in Indien, Pakistan,
Sri Lanka, der Türkei, Ghana und Marokko. Während die meisten
dieser importierten Krankheiten in den letzten Jahren eine
deutliche und stetige Zuwachsrate verzeichnen, sinkt die Zahl
der Malaria-Erkrankungen deutscher Touristen. 2003 gab es
819 gemeldete Fälle, 2002 waren es 859 und 2001 noch 1045.
Hier könnte - dank massiver Aufklärung - das Bewusstsein für
eine richtige und lebensrettende Prophylaxe gestiegen sein.
Deshalb appelliert der ADAC an alle Fernreisenden, sich frühzeitig
über die Gesundheitsgefahren im Urlaubsland zu er-kundigen,
sich rechtzeitig impfen zu lassen und auch im Land selbst
durch einfache Maßnahmen wie ausreichenden Mückenschutz und
Lebensmittelhygiene zu schützen.
Der ADAC-Informationsservice für alle Themen rund um die
Reisemedizin steht Club-Mitgliedern kostenlos unter der Hotline
089/767677 zur Verfügung. Die aktuellen Impfbestimmungen und
vieles mehr sind auch per Fax: , Brief oder E-Mail beim ADAC
erhältlich
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Reisecheck
Der reisemedizinische Infoservice des Tropeninstitutes der
Uni München.
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Reisevorsorge
Institut für medizinische Information, Freiburg. |
Gute Reise!
Sicherheit bei Reisedurchfall
(djd/pt). Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, Sonnenallergie:
Nahezu jeder Reisende ist für diese gängigen Erkrankungen
gerüstet und hat schnell ein wirksames Medikament parat. Viele
verdrängen jedoch den Gedanken an so etwas Unangenehmes wie
Durchfall. Dabei tritt Montezumas Rache garantiert immer im
unpassendsten Moment auf. Zumal Durchfall viele Ursachen haben
kann, angefangen von der typischen Darminfektion durch Bakterien
oder Viren, durch ungewohnte Kost oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit
bis hin zu Medikamentennebenwirkungen oder Erkrankungen des
Darms. Menschen, die schon öfter unter Durchfall zu leiden
hatten oder eine Reise in ein Risikogebiet planen, sollten
auf jeden Fall auf Nummer Sicher gehen. Sowohl bei akuten
Beschwerden als auch zur reinen Vorsorge eignet sich die medizinische
Hefe Perenterol (www.perenterol.de).
Schon kurz nach der Einnahme hemmen die lebensfähigen Hefezellen
Wachstum und Entwicklung vieler bakterieller Keime, die Durchfall
hervorrufen können. Darüber hinaus hemmen sie einen übermäßigen
Wassereinstrom in den Darm und binden die krankmachenden Bakterien.
Auf diese Weise verhindern sie, dass die Keime sich an der
empfindlichen Darmschleimhaut anheften und sie schädigen.
Perenterol "stopft" den Darm nicht, sondern regt das Immunsystem
an und unterstützt dadurch die schnelle, natürliche Regeneration.
Kontakt: Firma/Verband: Take Care Consulting (Perenterol)
Ansprechpartner: Barbara Popp Adresse: Münchner Straße 18
85774 Unterföhring Tel.: 089-897465-0 E-Mail: sibylla.schwarz@takecare-consulting.de
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Reiselust ohne Reisefrust
Wer unbeschwert auf Reisen gehen möchte, sollte die Planung
der schönsten Zeit des Jahres ernst nehmen
(r-g-z). Endlich Urlaub die weite Welt lockt. Jahr
für Jahr nehmen Tausende Touristen Kurs auf andere Kontinente,
verlassen die gewohnten Klimazonen und setzen sich und ihren
Körper nicht selten gesundheitlichen Gefahren aus. Mangelnde
Hygiene, unachtsames Verhalten, sorgloser Umgang mit der Sonne
und den unvertrauten Lebensmitteln in fremden Ländern begünstigen
Erkrankungen. Dabei ist es gar nicht so schwer, jene Klippen
zu umschiffen, wenn man sich an einige Regeln hält und die
Reise entsprechend vorbereitet. Hierzu gehört nicht nur die
Zusammenstellung einer Reiseapotheke für den Notfall, gerade
wer in tropischen und subtropischen Länder unterwegs sein
möchte,
sollte rechtzeitig an einen angemessenen Impfschutz denken.
Zusätzlicher Überlegungen und Planungen bedarf es, wenn man
mit kleinen Kindern verreisen möchte, der Urlaub in die Schwangerschaft
fällt oder wenn Senioren mobil machen. Im Absprache mit dem
Arzt können auch Personen mit chronischen Erkrankungen den
Tapetenwechsel fern der Heimat genießen. Ein Notfallausweis
und ein Informationsgespräch bei der Krankenkasse kann über
die Leistungen der Krankenversicherung im Ausland aufklären
und böse Überraschungen im Krankheitsfalle vorbeugen. Dann
kann's losgehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die unangenehme
Reisekrankheit nicht die Vorfreude auf den Urlaub schmälert.
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Gesund-Reisen
Reisemedizinisches Zentrum, Tropeninstitut Hamburg.
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Zentrum
f. Reisemedizin
Das CRM stellt Ihnen hier aktuelle reisemedizinische Informationen
zur Verfügung. Wir informieren über Reiseländer
und Krankheiten,
nennen 2500 Beratungsstellen
in Arztpraxen und Apotheken.
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