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Sojapräparate: Allenfalls in moderaten Mengen verzehren

(23.04.2005 - vera/aid) Isoflavone aus Soja sind hoch im Kurs: Als sanfte Pflanzenhormone sollen sie Wechseljahrsbeschwerden lindern, aber auch die Knochendichte verbessern, die Entstehung von Brust- und Prostatakrebs hemmen und schließlich bei Frauen nach den Wechseljahren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Die Wirksamkeit von Sojapräparaten ist jedoch individuell sehr unterschiedlich. So konnte eine Sojabehandlung nur in fünf von 17 Studien typische Beschwerden wie Hitzewallungen vermindern. In vielen Studien brachte bereits das Placebo, ein „Scheinmedikament“ ohne Wirkung, eine Besserung. Offensichtlich ist noch zu wenig darüber bekannt, in welcher Form und Dosierung Soja am besten wirkt. Es gibt aber auch Personengruppen, denen die Einnahme von Sojaisoflavonen nicht empfohlen wird. Dazu gehören Frauen mit Brustkrebs oder erhöhtem Brustkrebsrisiko und Frauen mit Krebs der Gebärmutterschleimhaut. Wissenschaftler befürchten, dass isolierte Isoflavone einen fördernden Effekt auf das Krebswachstum ausüben könnten.

Grundsätzlich scheint der Verzehr von Soja als Lebensmittel sicherer zu sein als die Aufnahme isolierter Sojoisoflavone. Auf jeden Fall aber sollten Sojapräparate nicht in Mengen aufgenommen werden, die deutlich über dem liegen, was man mit der normalen Ernährung aufnehmen kann, so Professor Andreas Hahn von der Universität Hannover, kürzlich auf der Euroforum-Tagung Nahrungsergänzungsmittel in Wiesbaden. Das bedeute nicht, dass diese Supplemente unsicher seien, man könne aber nur bei einer moderaten Zufuhr von etwa 50 Milligramm pro Tag davon ausgehen, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten.

Quellen: Wolters, M.; Hahn, A.: Sojaisoflavone in der Therapie menopausaler Beschwerden, Ernährungs-Umschau 51, Heft 11, S. 440-445, 2004

Fankhänel, S: Prävention mit Soja? Ernährungs-Umschau 52, Heft 2, S. 76, 2005

 

Zwiebeln und Knoblauch reduzieren das Krebsrisiko

(r-g-z). Schon beim Bau der Pyramiden wurden Zwiebeln und Knoblauch als Nahrungsmittel gereicht. Das hatte bereits bei den alten Ägyptern seinen guten Grund, denn Zwiebeln enthalten viel Vitamin C, und ihre ätherischen Öle haben eine antibakterielle Wirkung. Sie fördern außerdem die Durchblutung und beugen Erkältungen vor. Neben Vitaminen und Mineralien wurden in der Zwiebel aber auch antibiotische Stoffe nachgewiesen, die das Immunsystem auf natürliche Art stärken und sogar das Krebsrisiko verringern. Forscher in den USA wiesen nach, dass Männer mit einem Verzehr von über 10 Gramm Allium-Gemüse pro Tag - also Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch - ein um die Hälfte geringeres Prostatakrebs-Risiko hatten als die Personen mit dem geringsten Verzehr.

Interessanter Hintergrund der Studie: Männer in China weisen die weltweit niedrigste Prostata-Krebsrate auf und essen vergleichsweise viel Allium-Gemüse. Schon 1989 war eine Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass der reichliche Verzehr von Allium-Gemüse das Magenkrebs-Risiko um bis zu 40 Prozent verringert. Auch Forscher vom Krebsforschungszentrum der Universität Hawaii fanden heraus, dass ein hoher Verzehr von Zwiebeln und Äpfeln auch die Gefahr von Lungenkrebs mindert. Bei dem Viertel der Testpersonen mit dem höchsten Zwiebel-Verzehr ging dieses Risiko um 50 Prozent gegenüber der Gruppe, die am wenigsten zu sich nahm, zurück. Die Forscher schreiben dies dem Pflanzenstoff Quercetin zu, der in Zwiebeln und Äpfeln in besonders hoher Konzentration vorkommt und auch dem Herzinfarkt vorbeugen kann.

 

Frei von Schlacken und Giften

(djd). Im Frühjahr erscheint alles in neuem Glanz. Fenster werden geputzt, die Garage aufgeräumt und der Keller ausgemistet. Doch was für Haus und Garten gut ist, dürfte auch für den eigenen Körper wohltuend sein. Denn längst ist bekannt, dass vielen Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Cellulite und Haarausfall letztlich eine Verschlackung des Organismus zugrunde liegt. "Diese chronische Übersäuerung müsste nicht sein", betont der Drogist und Buchautor Peter Jentschura. Aber wie befreit man sich von neutralisierten Säuren, die im Körper abgelagert wurden? Wie löst man diese so genannten Schlacken und Gifte, ohne im Organismus eine der bekannten Heilkrisen auszulösen? Lassen sich geleerte Mineralstoffdepots wieder auffüllen? Die Antwort finden Interessierte in der 11. Auflage von Peter Jentschuras und Josef Lohkämpers Bestseller "Gesundheit durch Entschlackung". Zudem erfährt man, wie ein belasteter Körper mit dem "Dreisprung der Entschlackung" ohne Krise gereinigt werden kann. Erstmals erklärt Jentschura, welche Möglichkeiten in einer basischen Kur stecken und welchen Effekt eine basenbildende Ernährung hat. Wer die über 230 Seiten nicht lesen will, der kann sie neuerdings auch hören. Das Hörbuch besteht aus acht CDs.

Infos unter Tel.: 02536-342990 und unter www.verlag-jentschura.de

 

Gewürze machen glücklich

(r-g-z) Erst durch Gewürze werden viele Gerichte aromatisch. Doch Gewürze färben nicht nur den Geschmack von Mahlzeiten, sie beeinflussen auch die Stimmung des Menschen, können ihn glücklich machen. Scharfe Speisen mit viel Pfeffer, Paprika oder Chilli verursachen zum Beispiel eine Ausschüttung von Endorphinen; das ist eine körpereigene "Droge", ein Stoff, der schmerzstillend wirkt und ein Glücksgefühl erzeugt. Das gleiche Phänomen bekommen Sportler als "High"-Gefühl zu spüren. Doch Gewürze können auch Beschwerden lindern und den Körper zur Selbstheilung anregen bzw. ihm bei seiner Arbeit helfen. Die meisten Gewürze regen den Appetit an und beschleunigen die Verdauung, sie sorgen dafür, dass der Körper die Nahrung besser aufnimmt. Ingwer und Chillischoten können sogar Blutdruck und Cholesterinspiegel senken. Bei Erkältungen und Halsentzündungen helfen Salbei, Thymian, Ingwer, Kardamom, Pfeffer, Kurkuma und Muskatnuss. Sie wirken schleimlösend und entzündungshemmend. Wer Probleme mit seiner Galle hat, würzt seine Speisen einfach mit Kümmel, Anis, Kurkuma oder Pfefferminze, denn diese Gewürze regen die vermehrte Ausschüttung von Gallensäften an. Und gegen schlechtes Einschlafen ist eine Messerspitze Anis recht hilfreich, wenn es mit warmer Milch und Honig getrunken wird. Nachfolgend zahlreiche Gewürze und Gewürzkräuter und ihre Wirkungen im Überblick: - Anis Schleim- und krampflösend, hilft gegen Husten, Verdauungsstörungen und Blähungen - Basilikum Regt Appetit und Verdauung an, gut gegen Völlegefühl und Blähungen - Bohnenkraut Regt die Verdauung an, gut gegen Magen- und Darmbeschwerden - Chillischote Regt Verdauung und Kreislauf an, hebt die Stimmung - Dill Beugt Blähungen und Völlegefühl vor - Fenchel Appetitanregend, lindert Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden - Ingwer Gut für Fettverdauung und bei Reisekrankheit, senkt den Cholesterinspiegel, regt Kreislauf und Galle an, wirkt aphrodisierend - Koriander Lindert Völlegefühl und Durchfall - Kümmel Entkrampft im Magen-Darm-Trakt, fördert die Verdauung und die Durchblutung - Majoran Verdauungsfördernd, soll aphrodisierend wirken - Muskatnuss Appetitanregend, beruhigt den Darm, ruft Glücksgefühle hervor und wirkt aphrodisierend ACHTUNG: In großen Mengen (ab 3 Nüssen) ist die Muskatnuss giftig! - Nelken Beruhigen die Verdauung, lindern Schmerzen und wirken bakterizid - Pfeffer Fördert Verdauung und Durchblutung, regt das Immunsystem an - Pfefferminze Hilft gegen Übelkeit, Brechreiz, Völlegefühl, Magen- und Darmbeschwerden wie Blähungen, Krämpfen und Durchfall, fördert den Gallefluss und beeinflusst die Funktion der Bauchspeicheldrüse positiv - Rosmarin Regt den Kreislauf an, wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, gut bei chronischen Schwächezuständen - Safran Appetitanregend, fördert die Eiweißverdauung, regt die Libido an - Vanille Stärkt die Nerven, regt die Libido an - Wacholder Appetit- und Verdauungsfördernd, schweiß- und harntreibend - Zimt Regt den Appetit an, reguliert die Verdauung, wirkt gegen Depressionen.

Starke Stullen für helle Köpfe

Vollkorn-Sandwich mit Ei, Salat und Tomatenscheiben statt Kartoffelchips mit Limo empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) für die Schulpause. Denn wer in der Schule etwas lernen möchte, braucht mehr als Schokoriegel oder koffeinhaltige Cola. Nährstoffe, Vitamine und Mineralien fördern die Konzentration beim Rechnen, liefern Energie beim Sport und sorgen auch in der sechsten Stunde noch für einen hellwachen Kopf. Eine leckere Pausenstulle kann auch gesund sein: Der BUND schlägt vor, zum Roggen- oder Leinsamenbrot mit Kräuterquark eine halbe Paprikaschote zu knabbern oder Vollkornbaguette mit Schnittkäse und Gurken zu belegen. Krachendes Knäckebrot mit Frischkäse wird mit Radieschenscheiben garniert. Salatblätter, Gurken oder Tomatenscheiben auf dem Brot liefern nicht nur Vitamine, sie halten das Brot auch länger frisch. Als Ergänzung gibt es frisches Obst der Jahreszeit - am Stück oder kleingeschnitten im Joghurt oder Quark. Selbstgemischtes Müsli kann in der Frischhaltebox in die Schule mitgenommen werden. Die Zutaten für Müsli und Pausenbrot sollten aus biologischem Anbau sein und sind zum Beispiel im Bioladen zu finden. Gesündere Getränke als süße Cola und Limo aus umweltschädlichen Alu-Dosen sind Milch, Obstsaft, Wasser oder Apfelschorle aus der Mehrwegflasche. Wer zwischendurch etwas knabbern möchte, kann sich Trockenobst, Nüsse oder Studentenfutter mitbringen statt der Kekse vom Kiosk. Der Laden in der Schule sollte nicht nur Milchschnitte und Schokoriegel anbieten. Mit Vollkorncroissants oder -rosinenbrötchen, Müsli- und Vollkornbrötchen und Milch und Saft in Mehrwegflaschen haben auch die Schüler eine Chance auf ein gesundes Frühstück, die mal wieder keine Zeit zum Stullenschmieren hatten.

(Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz)

 

Wasser reduziert die Fettpolster

(r-g-z) Der regelmäßige Genuss von kaltem Wasser kann beim Schlankbleiben und Abnehmen helfen. Nach Angaben von Ernährungsexperten erhöht Wassertrinken den Energieumsatz des Körpers. Schon der Konsum von einem halben Liter Wasser pro Tag könne diesen Effekt haben, berichtet Michael Boschmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. Die Wirkung setzt nach zehn Minuten ein und erreicht nach 30 bis 40 Minuten ihren Höhepunkt. Durch den Konsum von 1,5 Liter Wasser am Tag werden so zusätzlich etwa 200 kJ verbrannt. In einem Jahr entspricht das 73.000 kJ (17.400 kcal). Das ist der Energiegehalt von 2,4 kg Fettgewebe. Die Fachleute haben entdeckt, dass 22 Grad kaltes Wasser den Energieverbrauch deutlich stärker anhebt als 37 Grad warmes Wasser. Etwa 40 Prozent des Anstiegs des Energieumsatzes sind auf die Erwärmung des kalten Wassers auf Körpertemperatur zurückzuführen. Der Effekt auf den Energieumsatz scheint überwiegend durch eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems zu Stande zu kommen. Durch eine systemische Beta- Rezeptorenblockade ließe der Energieumsatz sich hemmen. Deshalb raten die Experten Abspeckwilligen zum reichlichen Genuss von kaltem Wasser.

Quelle: www.gesundheitspilot.de

 

Schlanker mit Milch und Käse?

(r-g-z) Kalzium kann möglicherweise zur guten Figur beitragen. In einer neuen Studie stellte sich heraus, dass Frauen, die Milch, Käse und Joghurt aßen, weniger Gewicht hatten als diejenigen, die darauf verzichteten. Zwischen der täglichen Kalziumaufnahme und dem Körperfettanteil soll laut einer Studie der Universität Hawaii ein enger Zusammenhang bestehen. 320 junge Frauen (alle in ähnlicher Situation, Lebensweise, Arbeit, Alter, Ernährungsweise etc.)hatten sich bereit erklärt, ein Ernährungstagebuch zu führen und genau aufzuschreiben, was sie alles zu sich nahmen. Regelmäßig wurden dann auch Gewicht und Körperfettanteil gemessen, dabei stellte sich eine Überraschung heraus: Je mehr kalziumreiche Lebensmittel die Frauen gegessen hatten, umso weniger wogen sie. Die Leiterin der Studie, Dr. Rachel Novotny, vermutet, dass mit zunehmender Kalziumzufuhr die Fettaufnahme gehemmt und der Fettabbau angekurbelt wird. Bereits eine kleine Anhebung des Kalzium-Verzehrs soll wirksam sein, z. B. mit einem Glas Milch oder einer Scheibe Käse. Erwachsene benötigen täglich 1000 mg Kalzium, Jugendliche 1200 mg. Die Tagesration eines Erwachsenen steckt z. B. in einem Glas Milch (200 ml), einem Becher Joghurt (150 g) und zwei Scheiben Emmentaler. Jugendliche sollten noch ein zweits Glas Milch oder einen Joghurt mehr essen.


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Diese Seite wurde am 09.08.2010 aktualisiert !